Wem der letzte Film von Quentin Tarantino noch nicht arty genug war, konnte sich im Februar zusätzlich ein paar alternative Filmplakate (handabgezählt und signiert von Tarantino höchstpersönlich - es gab nur je sechs Exemplare pro Motiv!) in der "Upper Playground Art Gallery" in L.A. (USA) unter den Nagel reißen. Der Erlös ging in Richtung Haiti. Alle, die es nicht nach L.A. (USA) geschafft haben, können hier noch mal einen kurzen Blick auf einige der Bilder erhaschen. Gebote werden allerdings nicht mehr angenommen und wir bitten euch auch, von telefonischen Bestellungen abzusehen. Trotzdem: Viel Spaß!
Um mal locker in die Küchen-Philosophie einzusteigen: Was ist der Sinn des Lebens?
Laufen wir nicht alle in einem Hamsterrad nirgendwohin, ohne Ziel, ohne Zweck; unsere Energie lächerlich im Nirvana verpuffend, unsere Mühsal eine einzige Demütigung? Das Schweinesystem hält uns in einem Käfig gefangen, mästet uns mit Fremdfutter und zwingt uns durch sinnlose Parcours und ausweglose Labyrinthe. Wir hetzen und hasten von einer Aufgabe zur nächsten, sollen dabei noch attraktiv und angenehm wirken und wissen gar nicht: warum? Edward The Hamster ist der Märtyrer unserer verlorenen Hoffnung.
Denn merke: Das Leben ist eigentlich ein einziger Hochsprungwettbewerb - wer hoch steigt, wird tief fallen. Am besten man boykottiert und verweigert sich dem gnadenlosen Wettbewerb auf seine ganz eigene Weise:
Um die Eingangsfrage zu beantworten: Vielleicht findet sich der Sinn des Lebens in der ausdauernden Betrachtung eines ästhetisch ansprechenden, wohlgeformten weiblichen Hinterteils. Zu profan, zu banal, zu trivial? Mag sein. Indes: Es könnte weitaus schlimmer kommen. Siehe dazu Sébastien Telliers Song "Look":
"There she was just walking down the street Singing do wah diddy diddy down diddy do"
Ob Roy Orbinson Kate Nashens musikalischer Ziehvater im Geiste ist, wissen wir nicht. Was wir allerdings wissen, ist, dass Kate uns wieder mal mit einer zarten Kostprobe ihres unterhalterischen Könnens beglückt. Hellwache interdisziplinäre Medienbeobachter werden jetzt sicher postulieren, ihr neuer Song "Do Wah Doo" (siehe Video unten) sei vor allem auch geschrieben worden, um unseren potentiellen Star für OsloLena Meyer-Landrut(definitiv Musen-Material!) zu Ruhm und Ehre auf höchster europäischer Ebene zu verhelfen. Doppelt gemoppelt produziert quasi. Stimmt, denn diese Füchse aus der guten alten Musikindustrie sind eben mit allen Wassern gewaschen. Wir hingegen sind einfach nur hochentzückt und hoffen auf mehr (von beiden). Kates zweites Album folgt in Kürze und wird "My Best Friend Is You" heißen.
Um noch mal den guten Roy O. zu zitieren und diesem Post somit seinen verdienten runden Abschluss zu schenken, singe ich heiter:
"She looked good(looked good) She looked fine(looked fine) She looked good, she looked fine And I nearly lost my mind"
Empfehlung: Der Belgier/Italiener/Berliner Sacha Robotti, im Duo mit Cord Henning Labuhn als Robosonic die Definition von hirngerechter Musik, bringt eine eigene Scheibe raus - mit viel Trompeten und Spauz, wie der Badner sagt. In der Team-Weltrangliste der geilsten Namen sind die zwei übrigens zur Zeit klare Nummer Eins vor Siegfried und Roy, in der Einzelwertung liegt Robotti jedoch knapp hinter unserem Kumpel Nino Lex. Egal, der Release jedenfalls gefällt mir immer besser. Was soll bei solch einem Namen auch anderes rauskommen?
Und weil ich Lust habe irgendwas semi-sinnvolles anzuhängen, kommt jetzt noch ein Kurzfilm mit dem ebenfalls wunderschönen Namen "Mortimer." Etwas verschroben, etwas lustig und eine Handpuppe spielt mit. Genug für mich:
In der Reihe "Deutschland, damals" präsentieren wir die wunderbare Dokumentation "Die Fünfziger Jahre - Halbstark". Bestes Zitat: "Peter Krauss - vom Kinderstar aus dem fliegenden Klassenzimmer zur deutschen Rock´n´Roll Avantgarde. Er bringt die verrufene Negermusik auf die Bühne." Wir wären jedenfalls gerne dabei gewesen.
Gutes Omen oder böses Orakel? Eine Telko (Hip für Telefonkonferenz) mit Wolle Overath, dem Imperator und einem vom DFB eingesetzten, als Express-Redakteur getarnten Schiedrichter. Ich nehm jetzt mal die Bahn Richtung "Festung-Rheinenergie-Stadion" und schau mal, was der Tag so bringt.
Wie jedes Wochenende beginnt auch dieses am heiligen Freitagabend mit einer vorfreudigen Gänsehaut, und all den seltsamen Fragen, die sich die pragmatischen Werktage über angestaut haben: Wieso geht Zähneputzen bei fließendem Wasser so viel besser? Wann erfindet jemand einen formschönen und funktionalen Wäscheständer? Was machen eigentlich andere Menschen, wenn ihnen niemand zuschaut?
Goldfrapp - Rocket
Wieso tragen nicht mehr Menschen goldene Kleidung? Kann ich erwarten, dass die Bäckerin meine Bestellung beim ersten Mal versteht? Was könnte man mit einer Rakete alles anstellen? Wer verkauft mir eine? Vielleicht Dr. Nakamats?
Rox - My baby left me Warum scheint die Sonne nur, wenn sie will? Wer hat als erstes gesagt: "Das Geld ist nicht weg, sondern nur woanders?" Wo ist (in diesem Fall) woanders? Wie schmeckt Kakao mit Rotwein? Wer will das wissen?
Yankee Zulu - Toma! Kann ich mit 70 auch noch so auflegen wie Ruth Flowers? Wie geil waren bitte die Blues Brothers? Was ist der Unterschied zwischen absteppen und abdancen? Würde Westerwelle durch Techno wieder geistig gesund?
Andreas Tilliander - Medication / Stay King
Warum gibt es Veranstaltungen wie den Echo? Wer glaubt noch an die ewige Liebe? Wie magisch ist ein guter Cuba Libre? Die grün oder die rot gestreiften Tennissocken? Wer vertraut mir noch?
Mother Mother - Hayloft
Darf man mit 27 noch unbeschwert headbangen? Wo genau läuft das Wasser aus der Waschmaschine? Wo ist der Schatz vergraben? Werde ich ein guter Vater sein? Wer holt das Bier?
Audio Bullys - Only Man Bin ich wirklich der einzige? Interessier mich das? Welches Buch lese ich als nächstes? Kann denn Sünde Liebe sein? Warum kann ich Edith Piaf nicht leiden?
Pantha Du Prince - Stick To My Side Passiert die nächsten Tage etwas spannendes? Wenn ja, mir oder wem sonst? Habe ich mir eine Pause verdient? Stelle ich zu viele Fragen? Oder zu wenig? Und: Was würde ich ohne Musik bloß tun?
Der weibliche Orgasmus liegt uns allen sehr am Herzen, ist aber von mächtigen medialen Kräften besetzt und nur mit Guerilla-Taktik zurück zu erobern (in etwa wie Afghanistan). Der weibliche Orgasmus ist so notorisch mystifiziert und doch im Grunde höchstens so kompliziert wie (und ich benutze diesen nächsten Vergleich in vollem Bewusstsein seiner assoziativen Schlagkraft): Bielefeld. Der weibliche Orgasmus ist auch ein bisschen wie Sebastian Deisler: Psychisch sehr kompliziert, von Uli Hoeneß unverstanden, medial ausgeschlachtet.
Ende bescheuerte Einleitung, Anfang tolle Grafiken:
Zuerst einmal: Wieder was gelernt. Schön. Dann: Ich bin ja immer ganz erstaunt und freudig überrascht, wenn einige der hartnäckig verbreiteten Vorurteile (man könnte auch sagen Lügen) über den weiblichen Orgasmus, die Rolle des männlichen Sexualpartners dabei, den männlichen Orgasmus, die Rolle des weiblichen Sexualpartners wiederum dabei oder einfach über Sex zwischen Mann und Frau überhaupt widerlegt werden. Dann mach ich auch gerne den Buhmann bzw. das Machoschwein und schreibe auf, was ich daraus zu lernen glaube und viele Leute denken, aber lieber die Klappe halten, weil sie keine Lust haben auf den Seximustotschlagvorwurf, der einem blüht, wenn man in diesem Kontext zu anders denkt. Irgendwie hat es eine feministisch dominierte Sexualliteratur, -wissenschaft und -presse geschafft, die Deutungshoheit über das Themengebiet (weibliche) Sexualität zu erobern und ihre Sicht der Dinge zu etablieren. Als Mann hat am Besten die Klappe zu halten und die diversen Forderungen von Frauenzeitschriften und Feldforscherinnen zu erfüllen. Sonst ist man schnell ein unbefriedigtes Machoschwein. Wenn oben zu sehende Statistik über die mangelnde Beziehung von Frauen zu ihrem eigenen Orgasmus den Männern mit "It´s not all your fault" angeboten wird, sagt das einiges über den grundlegenden Spin solcher "Nachrichten". Im Ansatz mag dieser sogar richtig sein, denn es gibt für Männer im Fantasialand der weiblichen Sexualität (immernoch und immer wieder) viel zu lernen und zu entdecken und zu verbessern. Wie wir oben jedoch sehen: für Frauen nicht weniger. Vielleicht tut uns allen mehr Praxis besser als zu viel Theorie, ne?
(Wo bleibt eigentlich die Untersuchung, wie viele Männer über schlechten Sex, mangelnde Kenntnisse der Frau, vorgetäuschte Orgasmen etc. klagen? Wann wird Harald Martenstein endlich Familienminister und geht das Problem des vertuschten Orgasmus an?)
Wie ein sexueller Paradigmenwechsel von festgefahrenen Rollen zu neuer Freizügigkeit aussehen kann, zeigt der unvergleichliche Remi Gaillard, als Franzose im Erotischen durchaus zu Hause:
Die Woche begeht ihr wohlverdientes Bergfest und zur Feier des Tages gibt's heute abend endlich wieder Nationalmannschaft! Eigentlich ein Grund zur Freude. Wären da nicht immer diese kleinen bösen Geister, die einen zweifeln lassen, ob wir sowas tolles wie Deutschland gegen Argentinien überhaupt verdient haben. Also, wir als bundesdeutsche Solidargemeinschaft, meine ich. "Watt?! Wie kommt der Typ jetzt darauf?", fragen sich jetzt einige Berufsskeptiker. Nun ja, es sind diese kleinen schmerzhaften Stiche, die von dunklen Mächten in vollem Bewusstsein über die tiefen Wunden, die sie in deren Folge hinterlassen, immer wieder an neuralgischen Punkten gesetzt werden und mich so zweifeln lassen. Da wäre zum Beispiel diese obskure Überschrift auf der Startseite des Kölner Express vom heutigen Morgen.
Screenshot von Express.de
Was soll das? Unfall überlebt - aber trotzdem beim Pissen tödlich vom bösen Strom getötet?! Irgendwas passt doch da nicht zusammen. Dass der Express immer schon ein eine mystische Sonderrolle zwischen Diesseits und Jenseits einnahm, ist hinlänglich bekannt, aber sowas macht selbst erfahrene Leser stutzig.
Ein anderes Phänomen sind Übersetzungen englischer Filmtitel ins Deutsche.
Der Originaltitel dieses filmischen Meisterwerks lautet: "Men who stare at goats". Seit wann starrt der Mensch auf etwas? Auch wenn's in diesem Fall nur Ziegen sind? Ich hab noch nie die Fans des 1.FC Köln von der Südkurve aus auf Hennes VIII starren sehen. Beim besten Willen nicht. Ach du Scheiße. Wir haben doch nicht etwa gestern völlig stier auf diese Blondine im Cafe um die Ecke gestarrt? Das wäre mir im Nachhinein überaus unangenehm. Nachher hat die noch was gemerkt und fühlt sich prompt auf den Kopf gestoßen. Wäre es, abgesehen davon dass eine derartige Übersetzung schon mal per se Murks ist, nicht sinniger gewesen, den Film mit „Männer, die Ziegen anstarren“ zu übersetzen? Ach, mir doch egal. Mich kriegen diese Sprachderwische nicht klein.
Zum Glück es gibt auch noch schöne Dinge, die keinerlei Übersetzung benötigen. Zum Beispiel dieser Schaukelstuhl, den – und da bin ich sicher - unser italophiler Außenreporter sicher schon vorgeordert hat. Nur für den Fall einer spontan einsetzenden, völlig unverhofftenVaterschaft...
Zuguterletzt hier noch eine Filmempfehlung. Nicht ganz neu, aber im Hype um Avatar und Konsorten vielleicht etwas untergegangen. Und dazu noch vollkommen unübersetzt: "New York, I love you" (dt. Amsterdam, ich verwehre mich) - Ein Episodenfilm mit deutscher Beteiligung. Eine der großartig erzählten Geschichten hat unser Bundesfilmbeauftragter Fatih Akin beigetragen. Glückwunsch Fatih, gut gemacht!
"Wer bin ich und wenn ja wie viele?" mag ein Buchtitel eines überschätzten langhaarigen Populärphilosophen sein. Und dennoch: Eine absolut berechtigte Frage.
Für einen geschmeidigen Einstieg in die Arbeit an der eigenen Identität empfehle ich, oberflächlich wie ich nunmal bin, die Portraits von Michael Muller, der wohl alle interessanten Popkultur-Visagen schon vor der Nikon hatte. Wirklich alle. Man findet bei Muller also unzählige Bilder, die einem dabei helfen zu überlegen, wie man gerne aussähe, könnte man sich aussuchen, wie man aussähe. Beziehungsweise entsprechend für den Partner: welchen umwerfend aussehenden Mensch man wohl am liebsten an seiner Seite hätte, könnte man sich aussuchen, etc.
Und nun zur einer totalen Identitätsverwirrung: 30 Fremde kommen in eine Bar und tun so, als ob ein völlig Fremder heute Geburtstag hätte. Nun stelle sich jeder selbst die Frage: Wie hätte ich reagiert? Hätte ich mitgespielt? Meine Identität aufgegeben und opportunistisch die des Geburtstagskindes angenommen? Wann ist der soziale Druck stark genug, dass man alles mitmacht, was die Leute einem suggerieren, obwohl man es besser weiß? Haben die Nazis es damals genau so gemacht: Einfach das arme Deutschland so lange belabert, bis es selbst geglaubt hat, was besonderes zu sein? Hatte Hitler Geburtstag oder war alles nur ein Scherz?
Anstrengend, diese Identitätskonstruktion und -destruktion? Bock auf was anderes? Die Rettung kommt in Person von Inklusionsmaschine Jaques Palminger, der ungeachtet der Identität seiner Zuhörer ein "Lied für alle" propagiert:
"I'm a son of a preacher man..." Ich nicht, dafür Diane Birch (Tochter, um genau zu sein). Und in dieser Rolle ist die heute 27-jährige Amerikanerin schon in jungen Jahren erstaunlich viel rumgekommen. Anders als die meisten Weltenbummler hierzulande trat sie ihre Reisen nach Sydney (Australien) und Simbabwe (Simbabwe) nicht erst in Folge allgemeiner Orientierungslosigkeit nach dem Abi an. Solcherlei Orte bereiste sie nämlich schon im Alter von zehn Jahren, immer im Schlepptau ihres predigenden Vaters. Ob sie dort auch das Singen erlernte, bleibt indes unbeantwortet. Zumindest an dieser Stelle. Jedenfalls klingt sie ein wenig wie Carole King, sieht aber niedlicher aus - und so toll wie Amy, Duffy und Konsorten ist sie allemal. Wir freuen uns, sie hier bei uns im heimeligen Pantheon der süßesten Sängerinnen der Terra Humana aufnehmen zu dürfen.
PS: Ach ja, ihr Album erscheint am 22. März und heißt konsequenterweise "Bible Belt".
Die HG macht sich jetzt wie so manchen Sonntag auf, Kreisligafußballgeschichte zu schreiben. Endlich wieder Treterei auf Hartplätzen! Als ästhetische Einstimmung gedacht ist das folgende Video vom großen Sports Illustrated Shooting unserer intelligentesten Spielerfrau, Sarah Brandner. Das blonde Anhängsel von Bastian Schweinsteiger beweist, dass ihre unfassbare Eloquenz auch auf Englisch nicht verloren geht. Ihr Lachen kommt natürlich wie ein Häuserblock Asbest; sympathisch wie ein Nacktmull plaudert sie einfach aus dem Handgelenk drauf los, ohne dass man eine Sekunde den Verdacht hätte sie sei hohl wie ein Luftballon. Und: Nackt ist sie auch, also so fast. Und das zur Nationalhymne, im Nationaltrikot-Bodypainting. Toll.
Auch wenn der Wunsch wie so oft Vater des Gedankens ist, so beliebt es uns von Zeit zu Zeit zu fantasieren. Zum Beispiel heute: Das Wetter in Köln verführte zu manch tollkühner Aktion. Da gingen mit dem ein oder anderen HG-Mitaktivisten schon mal die Pferde durch. Der Außenreporter hatte sich im warmen Schutzmantel hübscher weiblicher Begleitung aufgemacht, um an einem Samstag Nachmittag sein Glück im hiesigen IKEA zu finden. Welch ein unerschrockener Visionär, unser Außenreporter! Ich hingegen saß in meiner beheizten Stube und grübelte über einen Traum, den ich kürzlich durchlebte. Da blitzte mir ein Bild entgegen wie eine Marienerscheinung.
Jemand hatte meinen Traum dechiffriert und in der Konsequenz visualisiert. Nun bin ich leider weder übermäßig musikalisch begabt, noch habe ich ein Zimmer mit lauter teurem Muiskklimbim, geschweige kann ich von einer schlafenden Brünetten berichten, die auf meinem handgepökelten Perserteppich ein Schäferstündchen hält. Fantasie, Sehnsucht und Fabelwelt treffen wiedereinmal aufeinander wie einst die königlichen Gesandten 1648 im Friedenssaal von Münster. Mein ganz persönlicher Westfälischer Frieden hingegen ist die Gewissheit, dass alles, was noch nicht ist, irgendwann einmal sein kann. In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Samstag Abend.
PS: Wer als erstes die in den toll arrangierten Instrumenten und Effektmaschinen integrierten Lettern entziffern kann und die Lösung unten als Kommentar postet, bekommt einen personalisierten Ehrenpost als Geschenk.
So wie bei allen (anderen) coolen Blogs gibt es heute hier auch mal eine Linksammlung, aber gespickt mit Zitaten und tollen kurzen Texten, die ich aus der Tastatur schüttelele wie Frau Holle den Schnee aus ihren Kissen und so. Und einem Bild zur Einleitung von lastnightsparty, einer Seite, nach deren Betrachtung mir jedes Mal die gleiche Frage durch den Kopf hämmert: Warum zum Teufel renne ich seit Jahren auf diese langweiligen Spießerpartys, wenn woanders solche Geschöpfe rumgeistern?
Ein etwas, naja, sagen wir verschrobener kurzer Animations-Film über Fantastico Morales, einen Mann mit "strange nasal fluid powers". Ein Rotzmagier quasi.
Gespickt mit spektakulären Anekdoten aus einer Zeit vor unserer Zeit.
Kostprobe:
Ich war anders. Als ich mit Rudolf Thome "Detektive" drehte, erschien am Set eine 18-jährige Debütantin. Ihr Name war Iris Berben. Ihr erster Auftritt war eine Liebesszene mit mir. Ich habe sie völlig ignoriert, weder guten Tag gesagt noch mich vorgestellt. Nach der Szene bin ich ohne ein Wort weggegangen. Abends gab es ein Essen, zu dem ich zu spät kam. Ich ging auf Iris zu, nahm sie bei der Hand und sagte: "Wir gehen jetzt!" Das funktionierte. Wir waren dann ein halbes Jahr zusammen.
Sowas ähnliches nochmal für die Geldmaschine Google. Krass.
Passend dazu die lang erwartete Pressemitteilung (audiovisuell) von Google, die klar macht, was die deutsche Qualitätspresse schon lange weiß: "We are #Google and we can kill you!"